Briefe von Br. Youcef

On November 20, 2010, in Iran, Updates in unserem Dienst, by admin

Brief von Bruder Youcef vom 12. Oktober 2010

Meine teuren Brüder und Schwestern, Shalom
In dem Namen unseres Herrn Jesus Christus, suche ich beständig Gnade und Barmherzigkeit für Euch, dass Ihr meiner und all derer im Gebet gedenkt , die all’ die Bemühungen um seines Namens willen auf sich nehmen. Eure Treue zu Gott ist meine Kraft und Ermutigung. Ja, ich weiß gewiss, dass ihr dafür belohnt werdet, so wie es geschrieben steht: „Gesegnet ist derjenige der Glauben hat, denn dass was Gott verheißen hat, wird Er auch ausführen.“ So wie wir glauben „Himmel und Erde werden vergehen, Seine Worte aber bleiben!“ Teure Geliebte, ich möchte gerne die Gelegenheit nehmen, Euch an einige Verse zu erinnern die ihr gewiss kennt: „Darum, liebe Brüder, tut desto mehr Fleiß, eure Berufung und Erwählung festzumachen; denn wo ihr solches tut, werdet ihr nicht straucheln, und also wird euch reichlich dargereicht werden der Eingang zu dem ewigen Reich unsers HERRN und Heilandes Jesu Christi.“ Ich weiß, dass es nicht allen von uns vergönnt ist diese Worte zu halten. Denjenigen hingegen, denen die Kraft und Offenbarung vergönnt ist, denen sage ich dasselbe wie Juda, kämpft ernsthaft für Euren Glauben der euch einst als Heilige verliehen wurde. Wir steuern nun auf die speziellen und sensiblen Tage zu. Dieses sind Tage, die auserwählten und wachen Gläubigen in ihrem Prozess Tage geistlichen Wachstums sein können. Denn für Ihn, mehr als zu irgend einer anderen Zeit vor uns, gibt es die Möglichkeit unseren Glauben mit dem Wort Gottes abgleichen zu können. Habt Gottes Verheißungen in euren Gedanken und beweist euren Glauben. Darum braucht sich der wahre Gläubige nicht über die Feuerprobe zu wundern die für ihn bestimmt ist, als sei sie ungewöhnlich, denn es gefällt vielmehr Ihm, dass ihr Euch in Christi Leiden erweist. Denn der Gläubige weiß, dass er in Seiner Herrlichkeit frohlocken wird. Teure, das Gericht muss am Hause Gottes beginnen und zuerst an uns, denn was wird das Ende dessen sein, der Gottes Evangelium nicht gehorcht? Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wie wird erst der Gottlose und Sünder erscheinen? Darum an all’ diejenigen die durchhalten die Lasten um Gottes Willen zu tragen, vertraue die Seelen dem treuen Schöpfer an. Verheißungen die Er uns gegeben hat, sind einzigartig und kostbar. So wie wir hörten, wie Er sagte: „Selig sind diejenigen, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden denn Ihrer ist das Königreich des Himmels! Freut euch und frohlocket, denn es wird euch im Himmel reichlich belohnt, denn sie haben vor euch auch die Propheten verfolgt.“ Wie kann es für einen Gläubigen möglich sein diese Worte zu verstehen? Nicht nur als er auf Jesus Christus hinwies, dass sie ihr Leben gemäß dem Leben Jesu ausrichten sollten, so wie Er es lebte als Er hier auf Erden war als Er dieses sagte: „Oh ihr Törichten und ihr trägen Herzens, als dass ihr allem Glauben schenken könntet allem was die Propheten gesagt haben. Musste nicht Christus all solches erleiden und in Seine Herrlichkeit eingehen? Es ist einfacher dass Himmel und Erde versagen, als dass ein kleinstes Teil des Gesetzes versagen könnte!“ Haben wir nicht gelesen und gehört: „Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg der ins Leben führt, und wenige werden ihn finden? Viele versuchen ihren geistlichen Tests zu entfliehen, bekommen aber dieselben in einer erschwerten Form wieder, denn niemand wird siegen durch entfliehen, doch mit Geduld und Demut wird er in der Lage sein all diese Prüfungen zu überwinden und damit den Sieg zu erringen.

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Brief von Bruder Youcef vom 8. Januar 2011

Gnade und Friede von Gott unserem Vater, dem Herrn Jesus Christus, an euch. Darum wir auch, dieweil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns laufen durch Geduld in dem Kampf, der uns verordnet ist, und aufsehen auf Jesum, den Anfänger und Vollender des Glaubens, welcher, da Er wohl hätte mögen Freude haben, erduldete das Kreuz und achtete der Schande nicht und hat Sich gesetzt zur Rechten auf den Stuhl Gottes. Hebräer 12:1-2 Wenn jemand die Offenbarung der Wahrheit verinnerlicht, wird er bereit sein sie mit Anderen und zukünftigen Generationen zu teilen. Wir danken den Menschen, die in der Vergangenheit für die Wahrheit kämpften damit wir Zugang zu der glorreichen Offenbarung von Jesus Christus haben. Diese Gläubigen verstanden den Reichtum und die Herrlichkeit der Offenbarung und waren bereit zu kämpfen um damit die Früchte der Offenbarung zu überliefern.

Wie können wir Früchte im Gegensatz zu denen des Ewigen Lebens bringen? Es kommt auf den Weg an den wir wählen. Zu allererst müssen wir unsere Ohren für die Stimme der Finsternis schließen, wie es geschrieben steht im ersten Psalm: “Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, da die Spötter sitzen, …. Psalm 1:1 Die zweite Sache ist, die Ohren für die Stimme des Geistes die durch das Wort Gottes spricht, zu öffnen, wie es geschrieben steht: “Sondern hat Lust zum Gesetz des HERRN und redet von Seinem Gesetz Tag und Nacht!” Psalm 1:2
Die Frucht der Gemeinschaft mit dem Herrn durch Sein Leben-Gebendes Wort ist Stabilität in seinem Leben und ewige Frucht, die andere in ihrem Leben trägt, wie die Schrift sagt: “Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und was er macht das gerät wohl.” Psalm 1:3

Viele Menschen bewundern Jesus wie ER als ein einzigartiges Beispiel für Generationen und viele Menschen war und möchten so sein wie ER. Jesus kam nicht um bewundert zu werden, sondern um uns ein perfektes Beispiel der Nachfolge zu geben. Wenn wir so wie ER sein wollen. dann müssen wir einen Schritt des Glaubens machen, wie Petrus. Als der Apostel seinen Herrn auf dem wütenden See gehen sah, bat Er ihn zu sich auf das Wasser zu kommen. Jesus sagte: “Komm!”

Jeder der bereit ist dem Herrn zu folgen ist imstande um in irgendeiner Weise auf diesen scheinbar herrischen Befehl: “Komm!”, ein Befehl der einen Akt des Glaubens voraussetzt, zu hören, manchmal bezogen auf den “Sprung des Glaubens”. Wie es aus der Schrift heraus klar ist, ist dass, was wir sehen, kein Glaube so wie er als biblischer Glaube unterschieden wird: “Glaube ist die Substanz von Dingen die wir hoffen, der Beweis von Dingen die wir nicht sehen.” Wir haben uns für ein “TROTZDEM” zu entscheiden, um dem gemäß die Kraft Gottes erleben zu können. Wir haben aber nötig zu bedenken, dass Alles gemäß dem Wort Gottes getan werden muss. Petrus hat die Möglichkeit auf dem Wasser zu gehen nicht gemacht, weil er sich entschied das Boot (Wort) zu verlassen, im Gegensatz zum Befehl des Herrn.
Das Wort Gottes sagt uns, dass wir “erwarten sollen Not zu leiden” und Schande um Seines Namens willen. Unser Christen-Bekenntnis ist unakzeptabel wenn wir den Ausspruch ignorieren. Wenn wir nicht die Geduld des Herrn in unseren Leiden manifestieren, wird sich eines Tages ein jeglicher, der dieses ignoriert, dafür schämen.

Lasst uns dessen erinnern, dass uns der “Sprung des Glaubens” manchmal in eine Sackgasse führt. Genau so, wie das Wort die Söhne Israels, die Ägypten in Richtung der Sackgasse des Roten Meeres, verließen. Diese Sackgassen sind Zwischenwege zwischen Verheißungen Gottes und deren Erfüllungen und fordern unseren Glauben heraus. Gläubige müssen diese Herausforderungen, als einen Bestandteil ihre Glaubenslebens, akzeptieren. Der Sohn wurde auf Golgatha auf die härteste Weise herausgefordert, wie es in den Schriften geschrieben steht: “Und Er hat in den Tagen Seines Fleisches Gebet und Flehen mit starkem Geschrei und Tränen geopfert zu Dem, der Ihm von dem Tode konnte aushelfen; und ist auch erhört, darum dass Er Gott in Ehren hatte. Und wiewohl Er Gottes Sohn war, hat Er doch an dem, was Er litt Gehorsam gelernt.” Hebräer 5:7-8 Der Schrei “Eli, Eli, lama sabachthani?” ist genug um die Leiden von Unserem Herrn auf Golgatha auszudrücken. Hinter diesem Notschrei können wir den großen Glauben finden, der Ihn zur Akzeptanz des Willens Seines Vaters führte. Ja, Er wusste, dass Gottes Wille war “dass Sein Heiliger die Verwesung nicht sehen werde” und innerhalb von 3 Tagen auferstehen würde. Über der Macht des Todes, wurde die siegreiche Macht der Auferstehung wahrgenommen.

Es ist nicht nötig, dass ich Weiteres über die Grundlage des Glaubens schreibe. Lasst uns daran erinnern, dass über die schönen oder schmerzlichen Empfindungen hinaus nur drei Dinge bestand haben: “Glaube, Hoffnung und Liebe.” Es ist für Gläubige wichtig sicher zu gehen, welche Art von Glauben, Hoffnung und Liebe bestand haben. Nur dass, was wir gemäß dem Wort empfangen, bleibt ewiglich. Ich möchte euch ermutigen in einer Weise zu leben, die dem Heiligen Ruf des Wortes würdig ist. Lasst Gläubige, die Erben der Herrlichkeit sind, demgemäß Vorbilder als Zeugnis der Kraft von Christus sein, für die Welt und die Zukunft. Ich flehe euch an, lebt gemäß dem Wort von Gott um gemäß dessen, der Macht der Finsternis, die Zweifel in eure Herzen bringt, zu entfliehen. Der überwindende Glauben, der Zweifel austreibt, kommt aus dem Wort von Gott. Nur eine Gemeinde die auf der Lehre von unserem Herrn Jesus Christus basiert, wird bestand haben, denn hinter dem Schutz des Wortes Gottes werden die Zerstörer zerstört. Lasst uns Sein Heiliges Zeugnis bewahren.

Euer Bruder in Christus,
Youcef Nadarkhani
(Ende des Briefes)

 

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